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Social Media-PR mit wenig Aufwand: Basics für Unternehmensprofile in den sozialen Netzwerken

Beim Thema Unternehmensprofile in den sozialen Medien lässt sich eine gewisse Hysterie konstatieren. Leistungsdruck und Optimierungszwänge haben auch hier Einzug gehalten: Es gibt so viel falsch zu machen, das Sichtbarsein in den sozialen Netzwerken erfordert Expertise, ohne permanentes Dranbleiben an sich weiterentwickelnden Trends blamiert man sich – dies suggerieren Selbstthematisierungen von Fachkräften mehrheitlich. Aber insbesondere Gründende haben oftmals nicht die Kapazitäten, das Knowhow oder einfach die Lust, Social Media-Kanäle zu bespielen.  

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Auf der einen Seite gilt: Das Watzlawicksche Axiom, dass man nicht nicht kommunizieren kann, trifft auch auf die sozialen Netzwerke zu. Das Sichtbar-Sein in den Social Media gehört heutzutage – genauso wie eine gut gemachte Website – tatsächlich zum Pflichtprogramm, ist dies doch das digitale Aushängeschild jeden Unternehmens. Auf der anderen Seite sagen wir: Trotz Hype und Hysterie tuts in den Social Media auch ein Minimalprogramm – zumindest für die erste Zeit nach der Gründung. Man muss dafür nicht zur*zum Expert*in werden. Mit einem Minimalprogramm zu starten bietet im Gegenteil sogar den Vorteil eines organischen und nachhaltigen Wachstums der Social Media-Präsenzen und -PR. Im Sinne eines Downsizing bleiben dann drei wesentliche Punkte:

Kennen Sie Ihre Marke

Falls es nicht schon geschehen ist: Es ist unerlässlich, dass Sie sich die Zeit nehmen für Reflexionen zu Ihrer Marke. Was möchten Sie über sich und Ihre Produkte oder Dienstleistungen vermitteln? Wo ist der Mehrwert? Und: Für wen sind Ihre Produkte/Dienstleistungen ein Mehrwert. Diese Erkenntnisse sind schon die halbe Miete. Daraus können Sie Antworten ableiten dazu, welche Funktion(en) Ihre Markenkommunikation und darin die Social Media für Sie hat/haben. Awareness für Ihre Produkte schaffen, Imagemanagement, Vernetzen und Reputationssteigerung sind nur einige Beispiele. Diese Reflexionen sollten Sie regelmäßig durchführen. Denn Unternehmen entwickeln sich und damit auch die Funktionen und Ziele der Kommunikationsmaßnahmen.

Kanäle: Fokussieren Sie sich

Twitter, Instagram, Facebook, Xing und LinkedIn – zum Glück sind die Zeiten vorbei, in denen Unternehmen in allen Social Media vertreten sein mussten. Es ist inzwischen fast eine Binsenweisheit, dennoch kann man es nicht oft genug wiederholen: Haben Sie nicht den Anspruch, alle Kanäle zu bedienen. (Zumindest nicht, solange Ihr Unternehmen keine eigene PR-Abteilung hat.) Was zählt, ist Qualität statt Quantität. Ausgehend von Ihrer Markenanalyse (s. o.) wissen Sie inzwischen, was Ihre Produkte oder Dienstleistungen auszeichnet und was der Mehrwert für welche Zielgruppe ist. Anhand dessen können Sie den Kanal bzw. die Kanäle selektieren, die für Ihr Unternehmen am geeignetsten ist/sind. Beispielsweise sind, wenn Sie im B2B-Bereich tätig sind, Xing und LinkedIn für Sie die richtigen Social Media. Bei B2C bieten sich Netzwerke wie Facebook oder Instagram an. Wenn Ihre Produkte oder Dienstleistungen über Visualitäten bestechen, ist Instagram gut geeignet usw.

Mind the gap – und den Content

Damit bleibt also nur noch die Frage nach dem Content. Entscheidend dabei sind drei Kriterien: Bieten Sie Mehrwert! Wählen und gestalten Sie kanal- und zielgruppengerecht! Bleiben Sie kontinuierlich dran mit dem Content! Und: bleiben Sie authentisch!

Zur Erklärung: Die Grundlage jeden Inhalts gebietet der Zeitgeist. Denn mit Entwicklungen wie Globalisierung und Digitalisierung leben wir im Informationsüberfluss. Daher gilt, dass Sie mit Ihrem Content einen Mehrwert bieten müssen. Also: Bloß keine plumpen Markenbotschaften oder Werbepostings. Mehrwert darf dabei nicht nur im Hinblick auf News und Informationen verstanden sein. Authentizität, Persönlichkeit und Emotionalität sind die neuen Währungen, dies gilt insbesondere für Social Media. Also denken Sie bunt. Bieten Sie echte Geschichten abseits von Produktbeschreibungen. Setzen Sie beispielsweise auf Ihre Expertise in bestimmten Lebens- und Arbeitsbereichen und zeigen Sie über Inhalte Ihre Kompetenz. So positionieren Sie sich mit wertvollen Informationen als Ratgeber für Ihre Kund*innen.

Und das Wichtigste bei all dem: Bleiben Sie authentisch! Vergessen Sie jene Denke, die allzu oft in den Ratschlägen von Agenturen zu finden ist. Die haben in der Regel nicht selbst die Erfahrung gemacht, was es bedeutet, ein eigenes Unternehmen zu gründen; denn dann wüssten sie, dass es nichts nützt, zieldefiniert und zielgruppenadäquat zu agieren, wenn man dabei sich selbst aus den Augen verliert.

 

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